Die Imagographie

Die Kunst der Imago 1:1


Die Kamera IMAGO 1:1 ist kein hehres Kunstwerk, das sich nur in der Betrachtung derselben offenbart, obwohl der mächtige Korpus an sich als Kunstobjekt betrachtet werden kann. Die Interaktion ist maßgebendes Element!

Diese erblüht in dem Moment, indem sich der Akteur (der sich Fotografierende) seine eigenen Vorstellungen, Phantasien, Wünsche ohne Manipulation eines Dritten (nämlich üblicherweise des Fotografen) zum Ausdruck bringt, wohl aber sich den technischen Gegebenheiten der Kamera (des Zweiten) als formgebendes Element, öffnet.

Die Mitspieler sind: die Kamera, der Akteur und der Vermittler zwischen den beiden sich Fremden; die Person, die die Sprache der Kamera beherrscht und sich für die Umsetzung dem Willen des Akteurs zur Verfügung stellt.

Für den Akteur trägt das Abbild den Weg des Schaffens, seiner Auseinandersetzung mit sich selbst, in sich. Es ist mehr Weg, weniger Ziel. Es gibt keinen Dritten, der diesen Weg der Suche nach seinem eigenen Abbild durch das Drücken des Auslösers beendet. Damit ist die Interaktivität der Imagographie, der Kunst der Selbstdarstellung, in seiner besten Form gelebt.