Das Fotopapier

Das Direkt positiv Silber-Gelatine-papier für die direktbelichtung


Das Papier der IMAGO 1:1 ist ihr Treibstoff. Die Kamera funktioniert mit einem speziellen Silber-Gelatine-Umkehrpapier, welches innerhalb von 10 Minuten entwickelt werden kann.
Sobald Licht auf das Papier fällt, d.h. ein Bild direkt darauf projiziert wird, reagiert die Emulsion des Umkehrpapiers. In Folge wird das Portrait entwickelt und fixiert, wenige Minuten später ist ein Schwarzweiß-Bildnis sichtbar. Von exzellenten Grauabstufungen bis zum tiefsten Schwarz und hellsten Weiß ist mit diesem Papier alles möglich.

Anders als bei dem herkömmlichen Entwicklungsprozess, bei dem ein Negativ als Vorlage dient und in einer Dunkelkammer auf das Fotopapier projiziert wird, funktioniert das Umkehrpapier ohne Negativ. Jedes Imagogramm ist ein Unikat.

Als die IMAGO 1:1 Anfang der 1970er-Jahre erfunden wurde, war das Umkehrpapier ein gängiges Fotopapier. Es wurde vor allem zur Reproduktion von Zeichnungen und Plänen verwendet.
Durch den Einzug von Druckern und Plottern wurde das Papier jedoch vom Markt verdrängt, die Produktion 1980 eingestellt. Angeregt durch die Wiederentdeckung der IMAGO 1:1 wird eine Neuauflage des Papiers seit 2006 von der Firma Ilford Switzerland produziert und seit 2008 von der Firma Harman Technology in England gegossen und weltweit vertrieben. Lesen Sie mehr: Die Geschichte Papiers (pdf)

Technische Informationen finden Sie bei ilfordphoto.com (pdf).